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Ein Tag am Strand

Summary:

Drarry am Strand.

Notes:

Disclaimer: Alle bekannten Figuren und Orte gehören der wunderbaren JKR, ich habe sie nur ausgeborgt und verdiene nichts damit.

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

Draco Malfoy besaß eine kleine Eisbar am gut besuchten Black Beach - benannt nach einer der Gründerfamilien -, einem wunderschönen Fleckchen Erde im Staate Slytherin.

Der Black Beach war ein gut gehüteter Geheimtipp für Surfer; meistens trieben sich Liebespaare herum, da es viele abgeschiedene kleine Buchten gab. Aber auch Familien, die das türkisfarbene Wasser und das gefahrlose Planschen für die Kinder genießen wollten. Der Meeresboden fiel rund um den Black Beach etwa siebzig Meter extrem flach ab, bevor es tiefer wurde.

Dracos "Bar" war das ganze Jahr über gut besucht, hatte er nicht nur ein Sortiment an Frozen Yoghurts, Slushs, Eiskaffee und den gängigen klassischen und neueren Eissorten wie Vanille und Nougat auf Lager, sondern auch Eigenkreationen, benannt nach den benachbarten Staaten. Gryffindor: Kirsche mit Chili (feurig), Hufflepuff: Mango mit Honig (süßer ging es nicht mehr), Ravenclaw: Heidelbeere mit Zimt (mmmmh) und last, but not least, Slytherin: Pfefferminz-Joghurt (zweifach kühlend).

Natürlich konnte es auch daran liegen, dass die Temperaturen in Slytherin nie unter 20 °C fielen, aber auch nie über 32 °C krochen. Selbst der Regen war warm und fühlte sich an wie sanfte Berührungen. Ein Paradies, wenn man Draco fragte.

Als er an diesem wunderschönen Dienstag Morgen sein Geschäft öffnete, wusste Draco noch nicht, dass ihm etwas Wunderbares passieren würde.

Draco füllte gerade den kleinen Kühlschrank mit den Softdrinks nach, als sein Blick auf drei Surfer fiel, die ihren Spaß hatten. Alle drei waren athletisch gebaut, wiewohl einer der Surfer eindeutig eine junge Frau war.

Der Eisverkäufer hatte schon viele Surfer gesehen, aber diese drei spielten in einer eigenen Liga. Ihnen zuzusehen, war beinahe hypnotisch. Dann vollführte der dunkelhaarige Surfer eine ganze Reihe an komplizierten Moves, auch bekannt als Potter-Manöver.

Draco fühlte, wie Hitze ihn durchflutete, die nichts mit der Sonne zu tun hatte. Verfluchte Scheiße! Das da draußen waren Harry Potter und seine Sidekicks, Hermione und Ron Weasley! Niemand beherrschte das Potter-Manöver, außer der weltbeste Surfer aus Gryffindor selbst. Potter und seine beiden Freunde hatten sich bei allen wichtigen und weniger wichtigen Wettbewerben das Treppchen geteilt. Potter mit etwas mehr Nr. 1-Plätzen als die beiden Weasleys.

Er hatte läuten hören, dass man die drei, beginnend mit diesem Jahr, für die nächsten fünf Jahre von den Wettbewerben ausgeschlossen hatte, weil sich immer weniger Surfer mit ihnen messen wollten und die Veranstalter ziemliche Einbußen hinnehmen mussten. Die offizielle Begründung war natürlich, dass man den Wettbewerb erhalten wollte, was nicht möglich sei, wenn immer nur die drei gewannen.

Im “Hogwarts Express”, der Zeitung, die in allen vier Staaten erschien, hatte es geheißen, dass die drei Surfer jetzt erstmal die Welt sehen wollten, ganz ohne Verpflichtungen. Draco konnte sich vorstellen, dass trotz des ganzen Vergnügens am Surfen die Wettkämpfe an einem Sportler zerrten. Auch, wenn es bei den Freunden so aussah, als wären sie auf dem Surfbrett geboren und das Wasser ihrem Willen unterlegen.

Und jetzt waren sie hier, am Black Beach. Da die Wettbewerbe das ganze Jahr über stattfanden, aber nie am Black Beach (weil zu klein), ist es den drei Surfern wohl bisher nicht möglich gewesen, hier einfach die Seele baumeln zu lassen.

Während er arbeitete, beobachtete Draco vornehmlich Harry. Braungebrannt, mit vom Sport definierten Muskeln. Rabenschwarze Haare, an den Seiten kurz mit einem Wust an mittellangen Haaren am Oberkopf. Augen, so grün wie Ravenclaws Wälder. Drei-Tage-Bart. Und wenn er lächelte, zeigten sich Grübchen. Ein wandelnder feuchter Traum.

Aber auch das Ehepaar Weasley war nicht zu verachten. Ron, der - wie Draco - sehr blasse Haut hatte, surfte meistens nur mit einem langen Surfsuit. Trotzdem konnte man darunter erkennen, dass sein Körperbau dem von Harry ähnelte, auch wenn Ron gut fünfzehn Zentimeter größer war. Die kupferroten Haare trug er halblang bis zur Schulter. Wenn Ron lachte, lachte sein ganzer Körper mit ihm.

Und Hermione? Diese Frau verdrehte den Kopf jedes Menschen, der mit dem weiblichen Geschlecht etwas anfangen konnte. Schlank, drahtig. Ebenmäßiges Gesicht. Eine Flut an über den Rücken fließendem Haar, das durch die Sonne und das Meer in Karamellbraun gebleicht war.

Es ging schon auf Mittag zu, als die drei Freunde das Wasser verließen. Und genau auf seine Bar zuliefen. “OhmeinGott, ohmeinGott!” Mit einem Mal wurde Draco sehr nervös. Nicht nur, weil er gleich drei berühmte Surfer treffen würde, sondern auch, weil Harry so unglaublich heiß war. Er warf einen Blick auf die verchromte Oberfläche des Kühlschranks. Graue Augen aus einem schmalen Gesicht sahen ihm entgegen. Die platinblonden Haare waren in einem tiefen Pferdeschwanz gebändigt. Das weiße T-Shirt saß.

Dann waren Harry, Hermione und Ron auch schon angekommen. “Hey”, grüßte ihn Harry. Obwohl er irgendwie darauf vorbereitet gewesen war, versagte Dracos Eloquenz und er konnte den Surfer nur anstarren. “Ich hätte gerne einen Limonen-Slush.” Draco starrte weiter. Theoretisch wusste er, wie seine Stimmbänder funktionierten, nur praktisch konnte er es im Moment nicht umsetzen.

Harry runzelte besorgt die Stirn. “Bist du okay?” Draco brabbelte: “Du bist heiß, ich meine, dir scheint heiß zu sein, weil du verschwitzt bist...warte...was?...Entschuldige.” Offenbar hatte es irgendwo in Dracos System einen Kurzschluss gegeben und er wollte einfach im Boden versinken.

Er sah, wie die Weasleys im Hintergrund versuchten, ihr Lachen zu unterdrücken, während Harry sich nach einem bösen Blick in ihre Richtung wieder Draco zuwandte und ihn so süß anlächelte, dass Dracos Knie ganz wabblig wurden.

“Musst du noch lange arbeiten?” Hatte Harry Potter gerade einen der schlechtesten Anmachsprüche überhaupt losgelassen? Es gab drei Möglichkeiten:

  1. Er wollte Draco aus seiner Verlegenheit helfen, indem er das sagte.
  2. Er wollte zeigen, dass auch er nur ein Normalo war, der schlechte Sprüche draufhatte. Oder
  3. waren genau sie der Grund, dass man Harry selten bis nie mit einer "besseren Hälfte" sah.

Es hatte tatsächlich schon Gerüchte gegeben, dass er und die Weasleys in einer fröhlichen Menage-à-trois ihre Fantasien auslebten.

Draco bevorzugte Möglichkeit Nummer 1 und fand, dass so viel Schnuckligkeit belohnt werden musste. “Ich schließe entweder um sieben, oder wenn das Eis ausverkauft ist. Was früher eintritt.” Harrys Stimmlage fiel um eine ganze Oktave. “Wenn ich das ganze Eis kaufe, schließt du den Laden jetzt gleich?” Dracos Augenbrauen schossen in die Höhe. “Ähm...erstens: mein Tagesumsatz beträgt durchschnittlich 180 Galleonen und zweitens: nein!? Ich müsste das ganze Eis wegwerfen. Was für eine Verschwendung an Lebensmitteln und Arbeit!”

Harry zog Ron und Hermione näher zur Eisvitrine. “Was wollt ihr haben?” Hermione versuchte es mit einer Kugel Vanille und einer Kugel Ravenclaw; Ron wählte Zitrone und Hufflepuff. “Ich bekomme bitte einen Limonen-Slush und das ganze restliche Eis.” Bevor Draco protestieren konnte, rief Harry seinen beiden Freunden über die Schulter zu: “Ihr beiden Faulpelze verkündet am Strand, dass es in ‘Dracos Eisbar’ Gratis-Eis gibt. Solange der Vorrat reicht, selbstverständlich.” Damit legte er zweihundert Galleonen auf den Tisch und zwinkerte Draco siegessicher zu. Wieso Harry mit so viel Geld in der Tasche ausgerechnet am Strand herumlief, wollte Draco lieber nicht hinterfragen. Ron und Hermione kicherten die ganze Zeit über.

“Oh, holder Retter meiner Freizeit...ist dir eigentlich klar, dass man mich überrennen wird?” Harry ging um die Theke herum und stellte sich dahinter. “Ich werde dir helfen. Vier Hände schaffen mehr als zwei.” Kaum hatte er das gesagt, waren auch schon die ersten Strandvögel da, die sich ein Gratis-Eis nicht entgehen lassen wollten.

Natürlich erkannten so einige den Surfer-Star, wollten Fotos oder ein Autogramm. Harry war erstaunlich geduldig und ließ einiges über sich ergehen, bevor er die Fans zu seinen beiden Freunden schickte, wenn sie gar nicht weg wollten.

Draco selbst war etwas verstimmt; seine Augenbrauen wanderten immer höher. Wie konnte Harry es wagen, mit diesen ganzen Menschen zu flirten? Er sollte zusehen, dass seine Schlange nicht noch länger wurde. Und nein, es hatte gar nichts damit zu tun, dass das Funkeln in den grünen Augen, die samtige Stimme und die zu einem schiefen Grinsen verzogenen Lippen heiße Schauer über Dracos Körper jagten. Und auch nicht mit den Blicken, die der Surfer ihm zuwarf. Oder den fast elektrisierenden Berührungen, wenn sie beide sich beim Eisschaufeln in die Quere kamen. Und auch nicht damit, dass es ihm eventuell nicht passte, Harrys Aufmerksamkeit teilen zu müssen. Nein. Sollte ihn jemand fragen, er würde es bestreiten.

Dann war der Eisvorrat gegen zwei Uhr endlich aufgebraucht und Draco machte sich daran, alles gründlich zu säubern, nachdem er die Läden heruntergelassen hatte.

Nach einem Seitenblick, der ihm zeigte, dass Harry ihn offenbar amüsiert beobachtete, warf er ihm mit hochgezogener Braue einen Lappen zu. “Es ginge schneller, würdest du helfen.” Harry kicherte. “Deine Augenbrauen machen Überstunden.” “Was?” Draco konnte sich nicht helfen, besagte Brauen stießen beinahe an seinen Haaransatz. “Du solltest ihnen eine Gehaltserhöhung geben.” Er stieß mit dem Zeigefinger gegen Harrys Brust. “Du bist gefeuert!”

Der Surfer nahm Dracos Hand und zog ihn zu sich. Heiser flüsterte er: “Wie gut, dass ich nicht für dich arbeite.” Draco spürte die Bewegung der vollen Lippen an seinem Ohr, was ein Kribbeln durch seine Wirbelsäule schickte. Tief einatmend, den Geruch von Meer und Sonne inhalierend, der Harry entströmte, lehnte sich Draco langsam zurück. Sich im dunklen Wald verlierend, der Harrys Augen war, überbrückte er den kurzen Abstand zwischen ihren Lippen.

Seine Zunge wurde willkommen geheißen und Draco hatte Mühe, im Hier und Jetzt zu bleiben. Harry schmeckte, wie er roch: nach Sonne und Meer. Und Limone. Er hatte schon einige Männer geküsst, doch nie ist es so perfekt gewesen. Nicht zu nass, genau die richtige Menge an Zunge und Zähnen. Selbst Harrys Hände lagen genauso, wie er es mochte: locker auf seinem Hintern mit der Option, fester zuzugreifen.

“Wir verschwinden dann mal! Und wir werden deine Sachen mitnehmen. Du hast deinen Kopf ja woanders.” Großer Gott, er hatte die beiden tatsächlich vergessen. War das peinlich. Zumindest hatte das Ehepaar Weasley so viel Anstand, sich rechtzeitig bemerkbar zu machen. Ein, zwei Minuten später und die beiden hätten eine Show genießen können. Draco versteckte sein puterrotes Gesicht in Harrys Halsbeuge, der die Frechheit besaß, zu lachen, während er sich von seinen Freunden verabschiedete.

“Wo waren wir stehengeblieben?” Harrys Frage führte zu einer weiteren Runde von den Verstand vernebelnden Küssen und zu erregenden Berührungen; zu völlig zerstörten Frisuren und derangierter Kleidung (zumindest bei Draco).

“Draco”, flüsterte Harry vollkommen atemlos. Noch nie hatte sein Name so erotisch geklungen. “Ich muss mehr von dir fühlen. Es ist zu wenig.” Es gab absolut nichts, was Draco dagegen gehabt hätte. “Lass uns zu mir gehen, ich wohne keine fünf Minuten von hier.” Er mochte seine Bar, aber Sex wollte er hier nicht haben. Nickend suchte Harry wieder seine Lippen. Müßig zu sagen, dass es noch etwas dauerte, bis sie die Bar endlich in Richtung von Dracos Haus verließen. Auch auf dem Weg dorthin konnten sie kaum die Hände voneinander lassen. Draco konnte sich nicht erinnern, jemals jemanden so sehr begehrt zu haben wie Harry. Natürlich hatte es Männer gegeben, die seine Lust geweckt hatten, aber niemals dieses tiefe Begehren, mit Haut und Haaren besitzen und besessen werden zu wollen.

Beim Haus angekommen, hatte Draco einige Schwierigkeiten, die Haustüre aufzuschließen, da Harry hinter ihm stand und ihn mit seinen Küssen und seinen Händen ablenkte. Kaum waren sie durch die Tür getreten, warf Harry sie ins Schloss und pinnte Draco dagegen. “Gott, Draco, ich kann nicht mehr.” Draco auch nicht. Wie zwei schwer pubertierende Jugendliche rieben sie sich aneinander und es dauerte keine Minute, bis sie kamen. Draco in seine Bermudashorts, Harry in seinen Surfsuit. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war es nicht besonders angenehm für Harry.

Als sie wieder zu Atem gekommen waren, führte Draco Harry durch sein Schlafzimmer in das angrenzende Badezimmer, wo sie sich gegenseitig aus der klebrigen Kleidung befreiten. “Springen wir schnell unter die Dusche? Ein Surfsuit ist kein geeigneter Ort für einen Orgasmus.” Draco lachte und zog den Surfer unter das warme Wasser der Dusche.

Harry verlor keine Zeit, nahm etwas Shampoo und wusch Dracos Haare. Die Intimität dieser Handlung ließ Dracos Atem stocken. Danach griff er zum Duschgel und eingeseifte Hände wanderten über Dracos schmalen Körper, während das Wasser Sand und Schaum von ihm spülte. Bevor Harry ihn jedoch zu sich ziehen konnte, öffnete Draco die Glastür und verließ die Duschkabine. “Kein Sex unter der Dusche! Hab’s probiert, bin fast ertrunken, keine Chance.” Harrys Hundeblick ließ ihn lediglich den Kopf schütteln, während er ein Handtuch nahm, um sich abzutrocknen. Nackt ging er zur Tür und sagte über die Schulter: “Ich warte im Bett auf dich.”

Dracos Kopf hatte das Kissen noch nicht berührt, da stürmte Harry auch schon aus dem Bad, Handtuch um die Hüften, Haare tropfnass. Genau wie Draco selbst schien Harry den Anblick des anderen in sich aufzusaugen. Ein schwaches Stöhnen entkam Dracos Mund, als Harry das Handtuch löste und mit der Surfern eigenen Eleganz auf das Bett zuging. Er war sich sicher, dass er sabberte.

Das raubtierhafte Glitzern in Harrys Augen, als er sich auf das Bett schob, löste verschiedenste Reaktionen in Dracos Körper aus. Alle davon mehr als nur gut. Das freche Grinsen zeigte Draco, dass Harry sich seiner Wirkung auf ihn bewusst war.

Ungeachtet der wilden Lust in Harrys Augen war der Kuss, mit dem er Dracos Lippen einfing, zart und sanft. Er blieb es, bis Draco ihn vertiefte und seine Zunge hart in Harrys Mund stieß. Er war kein Freund von Blümchensex, was aber nicht bedeutete, dass er ein Fan der wirklich harten Gangarten war. Er mochte es einfach, wenn er den Sex noch Stunden später fühlte.

Harry schien den Wink verstanden zu haben, denn als er Dracos Mund verließ, um sich anderen Stellen seines Körpers zu widmen, kamen seine Zähne oft zum Einsatz. An der weichen Stelle zwischen Hals und Schulter, an seinen Nippeln, unterhalb des Rippenbogens, neben seinem Nabel, am Schambein. Er verwandelte Draco in eine sich windende, stöhnende, lustumnebelte Masse, ohne seinen Penis überhaupt berührt zu haben.

Draco fühlte, roch und hörte nichts anderes als Harry. Jede Berührung schickte Stromstöße durch seine Nervenbahnen, die plötzlich alle mit seinem Schwanz verbunden schienen. Dann war er von feuchter Wärme umgehen, von der Spitze bis zur Wurzel. Scheinbar machte Harry keine halben Sachen. Diese Zunge stellte unbeschreibliche Dinge an. Zwei Finger tippten gegen Dracos Lippen, der sie einließ und die Bewegungen von Harrys Zunge imitierte, bevor die nun gut befeuchteten Finger seinen Mund mit einem beinahe obszönen Geräusch verließen.

Harry machte ein summendes Geräusch und die Vibration war zuviel für Draco. Er hatte das Gefühl, dass sein Sperma regelrecht in Harrys Kehle schoss. Die schluckenden Bewegungen wrangen alles aus Draco und ließen ihn atemlos und tiefenentspannt zurück.

Diese Entspannung nutzte Harry aus und drehte Draco auf den Bauch. Als er die zwei zuvor befeuchteten Finger in Draco schob, spürte dieser keinen Schmerz, sondern nur das unangenehme Gefühl von Überreizung, das ihm ein Winseln entlockte. Harry drückte einen Kuss auf das Grübchen über seinem Po. “Ich werde sie nicht bewegen, bis du für die nächste Runde bereit bist.” Draco nickte dankbar, seines Sprachzentrums vorübergehend beraubt. Natürlich hieß das nicht, dass sein Liebhaber ruhig liegen blieb. Mit seiner freien Hand streichelte er über Dracos Rücken und massierte abwechselnd die festen Backen, gefolgt von Lippen und Zähnen.

Viel Zeit verging nicht, bis Draco anfing, seinen Unterkörper zu bewegen und gegen Harrys Finger zu stoßen. “Bitte, Harry…” Harry bewegte seine Finger scherenartig, während er sie tiefer schob. Draco wand sich, er brauchte mehr Reibung. “Harry…” “Was, Draco?” Dabei hörte er nicht auf, seine Finger zu bewegen. “Ich brauche dich. In mir. Jetzt.”

Er fühlte Harry zögern. Offenbar dachte er, Draco sei nicht vorbereitet genug. “Harry, ich will dich. Es ist ausreichend.” “Gleitgel?” Anstatt zu antworten, beugte sich Draco zu Harrys Schoß, nahm den gut gefüllten Schaft zwischen die Lippen und bewegte seinen Kopf einige Male auf und ab, währenddessen Harry zischend die Luft einsog.

“Komm zu mir, Harry.” Auf seinen Händen und Knien bot Draco einen besonders erotischen Anblick, dem Harry nicht widerstehen konnte. Er kniete sich hinter Draco, zog diese runden Arschbacken auseinander und versank langsam in unglaublicher Hitze.

Draco genoss es, von Harry geweitet zu werden. Er mochte das Ziehen, das Gefühl, ausgefüllt zu werden. Er drückte sich Harry entgegen, bis es nicht mehr weiterging und entzog sich gleich wieder, da Harry keine Anstalten machte, sich zu bewegen.

Harry erkannte die Absicht dahinter, grub seine Finger in Dracos Hüfte und stieß vorwärts, gab ein fast brutales Tempo vor. Draco genoss jeden Augenblick. Jedes zweite Mal traf Harry das kleine Nervenbündel und Dracos Orgasmus raste heran. “Harry…” Dieses kleine Wort kam so lüstern über seine Lippen, dass er sich eventuell geschämt hätte, wäre ihm nicht alles außer dem Gefühl, das sich in seinem Bauch aufbaute, gleichgültig gewesen.

“Komm für mich, Draco.” Mehr brauchte es nicht und Draco pulsierte um Harrys Schwanz, nachdem perlweiße Stränge seinen eigenen verlassen hatten. Er fiel nach vorn, weil seine Arme ihn nicht mehr trugen und Harry folgte ihm mit seinem Körper. Nach einigen weiteren Bewegungen entlud sich er tief in Draco. Er pumpte weiter, bis seine Erektion schwand. Und selbst dann wollte Harry sich nicht zurückziehen.

“Gott, Draco. Nachdem ich von dir gekostet habe, will ich weder aus diesem Bett steigen, noch etwas anderes tun, als den ganzen Tag mit dir und in dir zu verbringen.” Draco gefiel dieses besitzergreifende Verhalten. “Was hält dich davon ab?” Harry runzelte die Stirn. “Ist das nicht, ich weiß nicht, ein bisschen unheimlich?” Lachend antwortete Draco: “Nur, wenn es der andere nicht auch will.”

Harry, der noch immer auf Dracos Rücken lag, verschränkte ihre Hände und ließ seine Hüften kreisen, bis sich Dracos Schacht wieder eng um seinen Schaft schloss. “Dracodracodraco.” Seinen Namen als Mantra in seinen Nacken gehaucht zu bekommen, brachte Draco zum Stöhnen.

Und das tat er noch für eine ganze Weile.

Epilog


Wie sich herausstellte, hatten die drei Surf-Profis ein Haus in Dracos Straße gekauft. Harry zog trotzdem bald darauf zu Draco, da er sowieso die meiste Zeit dort verbrachte.

Die Weasleys nahmen nach dem fünfjährigen Bann die Wettkämpfe wieder auf; allerdings nur sehr sporadisch. Viel lieber brachten sie und Harry Kindern Schwimmen und Surfen bei. Ihre kleine Schule hieß “Die Drei Surfbretter”.

Alle drei halfen Draco in seiner Bar aus, da “sie es gerne taten und ihnen nach dem Unterricht sonst langweilig wäre”.

Als Harry um seine Hand anhielt, wollte Dracos Herz vor Glück zerspringen.

Alles war besser, als er es sich je erträumt hatte.

Notes:

Basierend auf diesen Prompts:

https://dummytomato.tumblr.com/post/635097624360402944/otp-prompt

https://fivelittlespeckledfrogs.tumblr.com/post/635172469097005056/your-eyebrows-are-working-overtime-you-should