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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2025-09-17
Words:
1,483
Chapters:
1/1
Kudos:
12
Hits:
292

Wenn du mich küsst

Summary:

„Du erinnerst dich an jedes Detail, was?“. „Nur die wichtigen“, flüsterte Adam

Work Text:

Der Regen prasselte unruhig gegen die Fensterscheibe, durch welche Leo auf die Straße sah. Dort war nicht viel los, vereinzelt liefen die Leute dort entlang. Versteckt unter großen Schirmen oder Kapuzen. Welche sie sich tief in das Gesicht gezogen hatte. Auf seinen Lippen bildete sich ein Lächeln, als er das Drehen eines Schlüssels hörte. Blieb auf dem Sofa sitzen und wartete.

Da erschien er endlich im Wohnzimmer. Das Haar durchnässt, die Wangen vor Kälte gerötet. Die Augen funkelten vor Freude. „Drei Stunden Leo… Verdammte drei Stunden für ein einzelnes Tattoo. Kannst du das glauben?“. Er schälte sich aus seiner Jacke, warf sie achtlos auf einen Sessel. Leo verzog kurz das Gesicht, als er im Augenwinkel sah, wie das Wasser langsam auf den Teppich tropfte. Da wurde seine Aufmerksamkeit wieder auf etwas anderes gerichtet. „Sie haben die Skizze noch einmal geändert. Ich war gar nicht zufrieden damit“, er nahm neben ihm Platz, fuhr sich durch das Haar, ehe er schließlich die Arme vor der Brust verschränkte. „Und scheiße Leo, dass tat verdammt weh“. Leo nickte, ließ seine Finger Adams Oberarm hinaufwandern.

„Darf ich auch endlich mal sehen? Ich weiß schließlich immer noch nicht, was du dir da stechen lassen hast“. Adam schmunzelte und stand auf. Betont langsam öffnete er seinen Gürtel, ließ seine Hose auf den Boden gleiten. Leos Blick fiel auf Adams Oberschenkel hängen, auf welchem sich deutlich ein neues Tattoo von der hellen Haut abhob. Als er näher hinsah, konnte er einen Tiger erkennen. Mit kräftigen, feinen Linien gestochen, kletterte er förmlich Adams Oberschenkel hinauf. Die Muskulatur des Tieres nur mit feinen Strichen angedeutet, jede Linie sprach von gespannter Energie.

Das Maul des Tigers war geöffnet, wie zu einem lautlosen Brüllen. Der Kopf zur Seite gewandt. Sein Blick auf ein Ziel gerichtet, welches nur er sehen konnte. Leo zog scharf die Luft ein: „Komm bitte näher“. Adam grinste, neigte den Kopf leicht und trat zwischen Leos Beine. Dieser legte seine Hände an Adam Hüfte, betrachtete das Tattoo des Tigers aufmerksam. „ Nun habe ich dich wohl auch auf mir verewigt Leo. Deinen Namen auf meiner Haut, war mir einfach zu langweilig“. Leo sah auf, ein liebevolles Lächeln auf seinen Lippen. Tiger, das war Adams Kosename für ihn. So wie er ihn immer „Süßer“ nannte. Adam beugte sich vor, seine Hände auf die Lehne des Sofas gestützt, sodass er Leo nah war.

So nah, dass er Leos Atem auf seiner Haut spüren konnte. „Er gefällt dir?“, fragte Adam leise, fast schüchtern. Leo nickte, seine Finger strichen sanft über die tätowierte Haut. „Er ist wunderschön“. Adam lachte leise, ein kehliges Lachen, das Leo durch Mark und Bein ging. „Da bin ich ja erleichtert“. Leo ließ seinen Blick nicht von dem Tattoo, von Adams Oberschenkel, von dem Körper, den er so gut kannte. Den er so liebte. Dann sah er wieder zu ihm auf: „Warum genau da?“. Adam grinste schelmisch, nahm langsam auf Leos Schoss Platz: „Weil ich es so sehr liebe, wenn deine Hände mich dort berühren“. Leo wurde heiß, obwohl ihm eben noch der kalte Regen in den Knochen saß. „Du erinnerst dich an jedes Detail, was?“. „Nur die wichtigen“, flüsterte Adam. In seinen Augen lag ein Ernst, der Leo schlucken ließ. Seine Hände fanden wie von selbst ihren weg unter das Shirt, welches noch leicht feucht an Adams Haut klebte.

Adam hob leicht das Kinn und schloss die Augen, als Leo begann, dass Shirt langsam über seinen Kopf zu ziehen. Leo ließ das Shirt achtlos zu Boden gleiten, seine Hände blieben auf Adams nackter Haut liegen. Für einen Moment tat er nichts, sah ihn nur an. Adams Brust hob und senkte sich in tiefen, langsamen Atemzügen. „Du bist wunderschön“, murmelte Leo. Auch wenn er dies schon oft gesagt hatte. Adam erwiderte nichts, doch seine Finger fanden Leos Hand, führten sie langsam tiefer, über den Brustkorb, über die Rippen. Leo ließ sich leiten, spürte das vertraute Zittern unter seinen Fingerspitzen, das verriet, wie aufgeladen alles war. Dann beugte er sich vor, küsste Adam zuerst unterhalb des Schlüsselbeins, dann tiefer. Über jede Stelle, die ihn so vertraut und gleichzeitig immer wieder neu faszinierte. Als seine Lippen schließlich das Tattoo berührten, hielt Adam kurz den Atem an.

Ehe er die Augen schloss. Leos Hände wanderten weiter, streichelten, erkundeten, forderten. Er hob Adam vorsichtig nach oben, ließ ihn auf dem Sofa hinunter, drehte ihn, bis er halb auf den Kissen lag, seine Beine leicht geöffnet. „Leo...“, Adams Stimme war brüchig, kaum mehr als sein Flüstern. Leo zog sich langsam das eigene Shirt über den Kopf, warf es achtlos zu dem anderen auf dem Boden. Ihre Körper berührten sich jetzt vollends, Haut an Haut, warm und vertraut. Er küsste Adam erneut, diesmal länger. Ihre Bewegungen wurden drängender, verlangender. Leo ließ seine Hand zwischen Adams Beine gleiten, beobachtete lächelnd, wie sich dessen Gesichtsausdruck dabei veränderte- wie er den Kopf zurückwarf, leise stöhnte. „Ich liebe dich“, hauchte Leo gegen Adams Hals, während er begann, sanfte Küsse auf der hellen Haut zu verteilen. Adam schlang die Arme um ihn, zog ihn näher an sich.

„Dann zeigs mir“, flüsterte er. „Zeig mir wie sehr“. Leo brauchte keine weitere Aufforderung. Seine Finger glitten sanft über Adams Haut. Sein Mund fand erneut den Weg zu Adams Hals, hinterließ Küsse auf der weichen Haut. Seine Lippen wanderten tiefer, hinab zu der Stelle zwischen Schlüsselbein und Brust, an welcher Adam besonders empfindlich war. Ein Zittern durchlief Adams Körper. Und seine Fingernägel krallten sich in Loes Schultern. „ So sehr liebe ich dich“, murmelte Leo, während seine Hände über Adams Seiten wanderten, jede Kurve seines Körpers erfasste. Seine Lippen ruhten auf der tätowierten Haut. Adam öffnete seine Beine etwas weiter, ließ Leo noch ein Stück näherkommen. Mit einer fließenden Bewegung hob Leo Adams Bein leicht an, legte es über seine Hüften. Adams Kopf fiel zurück, seine Lippen leicht geöffnet, ein Stöhnen drängte sich hervor. Leo beobachtete ihn aufmerksam, strich ihm sanft über die Wange. Der blondhaarige sah ihn mit dunklen Augen an, in welchen etwas Verletzliches lag. Aber auch Stärke und Ruhe.

Leo senkte seinen Kopf, seine Stirn berührte Adams. Seine Hände wanderten tiefer, zärtlich, aber mit wachsender Entschlossenheit. Seine Fingerspitzen erkundeten die zarten Linien unter Adams Haut, die kleinen Erhebungen von Muskeln, Sehnen. Adam bebte unter seinen Berührungen. Der Regen draußen war nur noch ein fernes Rauschen. Adam hob leicht sein Becken an, bot sich Leo an, verlangte wortlos. Leo verstand und ließ seine Hand zwischen die Oberschenkel gleiten. Streichelte ihn zuerst nur sacht, ließ ihn spüren, dass er da war, dass er ihn fühlte und sich Zeit nehmen würde.

Adam keuchte leise, sein Kopf fiel zur Seite, seine Lieder halb geöffnet und halb geschlossen. Leo küsste ihn. Verteilte kleine warme Küsse, von der Brust über den Bauch hinab. Der Körper unter ihm spannte sich unter ihm, hob die Hüften leicht, drängte sich näher. Seine stimme ein leises Flehen: „Leo…bitte…“. „Was brauchst du?“, Leos Stimme war rau, dunkel vor Begehren. Adam öffnete die Augen, seine Pupillen geweitet und seine Stimme heißer: „Dich. Jetzt.“. Leo stützte sich über ihn, sah ihm tief in die Augen. Dann küsste er ihn, lang und drängend, während seine Hand Adam weiter streichelte.

Nun direkter und fordernder. Die Geräusche, welche Adam entkamen, waren leise, aber voller Lust. Leo spürte, wie der Körper unter ihm sich anspannte, wie er zitterte. Und sich ihm dennoch hingab. Als Adam schließlich nicht mehr stillhalten konnte, hob Leo sich leicht. Zog sich die restliche Kleidung aus und warf sie achtlos zu Boden. Ihre nackten Körper trafen nun vollständig aufeinander. Leo positionierte sich, tastete sich vorsichtig heran, bereit ihm Zeit zu geben. Doch Adam umfasste seine Hüfte, zog ihn näher, seine Beine schlossen sich um Leos Taille.

„Ich will dich“, flüsterte er, „ jetzt“. Leo seufzte leise, ehe er nachgab. Langsam, vorsichtig, drang er in ihn ein. Adams Körper öffnete sich für ihn, warm und vertraut. Ihre Atemzüge wurden eins. Leo hielt kurz inne, ließ Adam sich an ihn gewöhnen. Küsste ihn auf die Stirn und flüsterte seinen Namen. Vergewisserte sich, dass es Adam gut ging. Dann bewegte er sich- langsam rhythmisch und tief. Adams Hände gruben sich in Leos Rücken, zogen ihn näher.

Jeder Stoß ließ ihn leise stöhnen, ließ ihn beben. Leo hatte das Gefühl, sich in ihm zu verlieren. In seiner Hitze, in dem Glanz auf seiner Haut, im Klang seiner Stimme. In dem Blick, welcher ihm sagte: Ich bin dein. Für jetzt. Für immer. Ihre Bewegungen wurden drängender, schneller. Adam bog sich ihm entgegen, seine Brust an Leos. Ihre Lippen fanden sich. Küssten sich begierig. Als Adam kam, war es lautlos.

Nur ein leiser, zitternder Laut, ein Krampfen seiner Finger in Leos Haut, ein Erzittern seines ganzen Körpers. Und Leo folgte ihm- Sekunden später, ein Stöhnen gegen Adams Hals, tief aus seinem Innersten. Während er sich ganz in ihn ergoss. Dann zog er sich langsam aus ihm heraus, ließ sich neben ihm auf die Couch fallen. Adam seufzte zufrieden, betete seinen Kopf auf Leos Brust.