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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2019-10-15
Updated:
2026-04-19
Words:
301,291
Chapters:
57/60
Comments:
357
Kudos:
204
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13
Hits:
6,159

Gebrochen

Summary:

„Habe ich zu viel versprochen, Hux?“

Doch der Angesprochene schien sich zu weigern ihren sich ihm so darbietenden Körper anzuschauen. Stur starrte er an ihr vorbei, fixierte den schwarzhaarigen Hünen neben ihr. Sein Blick war kalt. Kalt, voller Hass und... tödlich.

„Gefällt sie dir nicht?“ Rens zuvor spielerische Stimme war nun umgeschlagen. Sie hatte nun diesen bedrohlichen Ton, den sie so fürchtete.

Weiterhin schwieg der General, schien seine Möglichkeiten abzuschätzen und wie aus dem Nichts packte er die Leine, seinen Blick immer noch auf Ren liegend.

„Ich präferiere meine Geschenke normalerweise unversehrt...“
____________________________________________________________________
Zusammenfassend gesagt:
Hux wird mit einer Zerstreuung entlohnt von welcher er alles andere als begeistert ist.

Notes:

(See the end of the work for other works inspired by this one.)

Chapter 1: Unliebsame Geschenke

Chapter Text

 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

 

 

Für wenige Sekunden trafen sich ihre Blicke. Kalte, blaue Augen trafen auf warme, braune. Eingeschüchtert und verunsichert senkte die junge Frau schnell den Blick. Das leichte Ziehen an ihrem Halsband verriet ihr, was sie ohnehin schon befürchtet hatte, ihr Herr schickte sich an dem Mann mit den grausam kalten Augen ihre Leine zu überreichen.

 

„Kluges Mädchen. Sehr gut kombiniert. Hiermit übergebe ich dich meinem besten Mann“, bestätigte er ihre Befürchtungen und tätschelte herablassend ihren Kopf als sei sie nicht mehr als ein kleines, trauriges Tier, das es galt aufzumuntern. Erneut ein Zug an der Leine, der sie nach vorne stolpern ließ. Auf den schwarz glänzenden Boden starrend, versuchte sie vergeblich ihre Verwirrung und ihre rasenden Gedanken abzuschirmen.

 

„Nein, ich war immer sehr zufrieden mit dir. Aber er hat dich jetzt nötiger.“

 

Nicht wissend was sie darauf antworten sollte, biss sie sich auf ihre zitternde Unterlippe und zwang sich zu schweigen. Was konnte sie schon tun?

 

Nichts.

 

Ohnmächtig schielte sie erneut zu dem Mann vor ihr, dessen Ablehnung ihr gegenüber mittlerweile Ausdruck in seiner Miene gefunden hatte. Nein, er schien alles andere als begeistert von ihr als Geschenk zu sein. Keine Anstalten machend die Leine zu ergreifen, blickte er ihren Herren verächtlich an.

 

„Was soll ich damit?“

 

Bei dem Klang seiner monotonen und doch so bedrohlichen Stimme zuckte sie unwillkürlich zusammen und als im nächsten Moment der Befehl ihres Herren kam sich auszuziehen, wünschte sie sich weit, weit weg aus dieser sie so überfordernden Situation. Aber trotz allem war es ein gewohnter Befehl und so nestelte sie bereits am Verschluss ihres Kleides als der Mann mit den kalten Augen in strenger und befehlsgewohnter Manier seine Hand hob um sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Verwirrt hielt sie inne und ließ doch den Verschluss nicht los. Ihr anscheinend zukünftiger Besitzer hatte ihre Leine noch nicht ergriffen und so angewidert wie er sie anstarrte war es fraglich, ob er es überhaupt tun würde. Verunsichert blickte sie zu ihrem Noch-Herren.

 

„Na los...“, knurrte er ungeduldig und ohne zu zögern streifte sie ihr Kleid von ihrem Körper und ließ dieses an ihren Rundungen hinabgleiten. Wie auch sonst trug sie keine Unterwäsche und so stand sie schlussendlich splitterfasernackt da. So etwas wie Scham hinsichtlich ihrer Nacktheit kannte sie nicht mehr, früh hatte sie ohnehin gelernt, dass niemand auf solch ein Schamgefühl Rücksicht nehmen würde. Trotz dessen war es ihr unangenehm dermaßen schutzlos zwischen den beiden Männern in Uniform zu stehen, die beide so viel einschüchternde Autorität ausstrahlten und deren gegenseitige Abneigung dick in der Luft schwebte.

 

Eine Hand in ihren Nacken legend, säuselte der große Mann neben ihr: „Habe ich zu viel versprochen, Hux?“

 

Nicht wissend, ob sie ihm überhaupt gefallen wollte, blickte sie vorsichtig zu dem Angesprochenen hoch, welcher sich zu weigern schien ihren sich ihm so darbietenden Körper überhaupt eines Blickes zu würdigen. Stur starrte er an ihr vorbei und fixierte ihren Herren. Sein Blick war weiterhin eiskalt. Nicht nur das. Nein, in seinen Augen spiegelte sich blanker Hass gepaart mit einer kaum versteckten Mordlust. Ihre Angst wandelte sich in Panik und mit aller Kraft hinderte sie sich daran nicht doch vehement an ihrer Leine zu ziehen um sich loszureißen.

 

„Gefällt sie dir etwa nicht?“, fragte der Schwarzhaarige im gefährlich ruhigen Ton, der ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.

 

Weiterhin schwieg der rothaarige Mann, schien seine Möglichkeiten abzuschätzen und als hätte auch er den unterschwellig gefährlichen Ton des anderen sowohl wahr, als auch ernst genommen, ergriff er die Leine.

 

„Ich präferiere meine Geschenke normalerweise unversehrt... Ren...“

 

„Hux...“, kam es warnend zurück und die junge Frau zuckte zusammen. Er war kurz davor zu platzen und dann würde seine Wut den Nächstbesten treffen. Sie oder ihren neuen Herren. Viel eher sie. Und ohne wirklich weiter nachzudenken berührte sie sanft mit ihren Fingerspitzen die behandschuhte Hand des Mannes namens Hux. So unauffällig wie möglich straffte sie ihre Schultern leicht, so dass ihre Brüste sich leicht anhoben und besser zur Geltung kamen. Ein unterwürfiges, aber gleichzeitig verführerisches Lächeln aufsetzend, blickte sie zu ihm hoch.

 

„Herr, bitte gebt mir die Chance Euch zu beweisen, dass ich Euch trotz meines Makels zufrieden stellen kann“, hauchte sie leise.

 

Doch anstatt, wie geplant, Verlangen in ihm erweckt zu haben, nahm seine Miene für wenige Augenblicke einen erschrockenen, fast eingeschüchterten Zug an, welchen er schnell verdrängte, so dass nur noch Abscheu zurück blieb. Als könnte er sich unter ihrer Berührung verbrennen, zog er seine Hand blitzschnell weg. Er wollte sie nicht, er wollte sie wirklich nicht. Erleichterung machte sich in ihr breit, vielleicht war dies alles doch noch abwendbar, vielleicht würden sie gleich wieder von diesem Ort verschwinden können. Doch ihre Hoffnung sollte im nächsten Moment zu Nichte gemacht werden, als die schwere Hand in ihrem Nacken zu ihrem Kinn wanderte und an diesem ihr Gesicht hochriss. Dunkle, bald schwarze Augen fixierten sie, die zuvor so fröhlich neckende Fassade Rens war endgültig verschwunden.

 

„Du wirst dich um ihn kümmern, jeden Wunsch von seinen Augen ablesen und alles tun was er verlangt! Wie du siehst, benötigt er dringend eine kleine Ablenkung...“

 

Schnell nickte sie und wiederholte automatisch seinen Auftrag: „Ich werde mich um ihn kümmern, jeden Wunsch von seinen Augen ablesen und alles tun was er verlangt!“ Für einen Moment fühlte sich komisch benommen und so fragte sie sich auch nicht, warum ihm dies alles so wichtig war, obwohl es doch mehr als offensichtlich war, dass der General sie nicht wollte. Ren tätschelte grob und mit zufriedenen Ausdruck im Gesicht ihre Wange und der zuvor so drängende Impuls in ihr, ihn anzubetteln sie nicht hier zurück zu lassen und wieder mit zunehmen, verschwand.

 

Sich an den immer blasser werdenden Mann wendend, stellte Ren trocken fest:

 

„Und du... hast dich noch nicht bedankt!“

 

Hux presste seine Kiefer fest aufeinander und sein Griff um die Leine verhärtete sich.

 

„Danke...“, stieß er widerwillig hervor.

 

Ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen ließ ihr nun offiziell ehemaliger Herr ihr mittlerweile schmerzendes Kinn los und genauso grob wie er sie angefasst hatte, packte er im Vorbeigehen Hux' Schulter. Sicher, dass beide Männern nun aufeinander losgehen würden, ballte sie angespannt ihre Hände zu Fäusten zusammen.

 

„Viel Spaß... Hux“, flüsterte der Schwarzhaarige bedrohlich und ließ den anderen los. Erleichtert entspannten sich ihre Hände wieder und sich sonderbar leer fühlend, schaute sie ihm zu wie er ohne ein Wort des Abschieds verschwand. Wissend, dass es keinen Ausweg für ihre Situation geben würde, blickte sie vorsichtig zu ihrem neuen Besitzer. Seine Augen lagen bereits ausdruckslos auf ihr, die Miene voller Verachtung und Abscheu. Verunsichert zog sie etwas den Kopf ein und setzte, in der Hoffnung ihn gnädig stimmen zu können, doch ein kleines Lächeln auf.

 

Doch ihre Beschwichtigungsgeste sollte ihren Zweck verfehlen.

 

Weit verfehlen.

 

Nichts ahnend sah sie ihm zu wie er mit quälender Langsamkeit den Handschuh von seiner rechten Hand zog und erst, als ein harter Schlag im nächsten Moment ihr Gesicht traf und ihren Kopf zur Seite riss, verstand sie warum er jenen Handschuh ausgezogen hatte. Ängstlich fiepste sie auf und vergrub ihre heiß schmerzende Wange in ihren Händen. In der Hoffnung eine Erklärung zu bekommen, damit sie es zukünftig besser machen könnte, blickte sie eingeschüchtert zu ihm hoch. Kalt und hart lagen seine eisblauen Augen auf ihr, die Miene unnahbar und unbewegt.

Ihre Lippen öffnend, wollte sie ihn fragen was sie falsch gemacht hatte, was sie besser machen sollte, was sie tun konnte damit es nicht noch einmal zu solch einem Schlag kommen würde.

Aber bevor sie überhaupt einen Laut hervor bringen konnte, sah sie wie er erneut aus holte, wollte sich weg ducken und war doch zu langsam. Sein Handrücken traf hart und unnachgiebig ihre ohne schon schmerzende Wange und hätte er ihre Leine nicht fest im Griff gehabt, es hätte sie gegen die Wand hinter sie geschleudert. So bohrte sich das schwarze Leder ihres Halsbandes schmerzend in die zarte Haut ihres Halses wie der Schlag sie nach hinten riss. Wieder entfuhr ihr ein ängstliches Fiepsen und hätte die Haut ihres Halses nicht so gebrannt, wäre sie nicht so geschockt von dem Blut gewesen, welches von ihrer Lippe tiefrot auf ihre Hand tropfte, sie hätte versucht sich los zu reißen.

Doch so starrte sie einfach nur auf jene dicken Bluttropfen, fühlte sich wie gelähmt von dem pochendem Schmerz ihrer Lippe und der immer größer werdenden Erkenntnis, dass Rens „bester Mann“ ein Monster sein musste. Panik breitete sich in ihr aus, ließ ihre Lungen verkrampfen und ihre Atmung stoßweise und unregelmäßig werden. Schon vom ersten Moment an, hatte sie ihn gefürchtet, ihn und seine kalten Augen. Hatte gewusst, dass sich etwas Gefährliches und Unberechenbares hinter der unbewegten, kontrollierten Fassade verstecken würde. Doch nie hatte sie damit gerechnet, dass er so schnell sein wahres Gesicht zeigen würde. Die Hoffnung, dass sie irgendwie mit ihm klar kommen würde zerrann und Tränen der Verzweiflung sammelten sich in ihren Augen, welche sie sogleich mit voller Härte unterdrückte. Von dem General konnte sie weder Gnade, noch Mitleid erwarten. Viel eher war sie sich sicher, dass Tränen den Sadismus solcher Männer wie er einer war nur anspornten.

Die Tränen herunter schluckend, blickte sie mit eingezogenem Kopf wieder zu ihm hoch und flüsterte hilflos und zutiefst verwirrt: „Bitte... bitte sagt mir was ich falsch gemacht habe!“

Den Satz gerade erst beendet, holte er schon das dritte Mal aus. Intuitiv duckte sie sich und hob schützend ihre Arme. Ihr war klar, dass sie sich seiner Wut nicht hätte entziehen dürfen und so überraschte es sie kaum als sie im nächsten Moment heftig gegen die Wand prallte nur um von dort kraftlos zu Boden zu gehen.

Sich wie ein wehrloses, in die Ecke gedrängtes Tier fühlend drückte sie sich gegen die Wand, kauerte sich schnell zusammen um ihm so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Als er einen Schritt auf sie zumachte, zuckte ihr ganzer Körper in sich zusammen und war dabei zu verwirrt, zu ängstlich, zu ohnmächtig um einen Ton aus sich heraus zu bekommen. Er konnte mit ihr machen was er wollte und sie war die Letzte, die etwas daran ändern konnte. Es gab keine Gnade, nicht für sie, nicht von ihm.

Das sachte Anstupsen seiner Stiefelspitze gegen ihr Bein unterbrach ihren Gedankengang und ließ sie ängstlich auf winseln, ihren Kopf unter ihren Armen vergraben und ihre Beine noch enger an sich ziehen. Verächtlich schnaubte er auf und schon spannte sich ihr Körper in Vorbereitung weiterer Schläge oder gar Tritte an.

Der erwartete Tritt blieb aus. Und nicht nur das. Angespannt lauschte sie wie er sich von ihr entfernte und behielt ihre Position doch bei.

Obwohl er nicht zurückkommen sollte, fiel ihr die Atmung weiterhin schwer, war kurz und flach und beruhigte sich auch nicht wie sie ihm zusah wie er es auf seinem Sofa gemütlich machte als sei nichts geschehen. Ungläubig beobachtete sie wie er sich in Ruhe eine der vielen Flaschen, welche auf einem großen Servierwagen ihren Platz fanden, nahm und bedächtig ein Glas einschenkte. An jenem Glas nippend ließ er sich mit geschlossenen Augen tief in die weichen Polster sinken. Ihre Augen waren nicht sonderlich gut, dennoch erkannte sie verschwommen seine sich entspannenden Züge.

Den Kopf wieder unter ihren Arm schiebend, schloss sie überfordert ihre Augen und rollte sich noch etwas enger zusammen. Das hier war zu viel. Viel zu viel. Seine Kälte, seine Gefühlslosigkeit ließen sie erschaudern. Sein Gesicht in den Momenten, in welchen er zugeschlagen hatte, erschien ihr wieder. Wie schrecklich starr und ausdruckslos seine Miene gewesen war, weder Wut noch Freude, ihr weh zu tun, hatte sich in seinem Gesicht widergespiegelt. Nur dieser kaum zu ertragene Zug von Verachtung, welcher ihr nur zu deutlich gezeigt hatte was er von ihr hielt. Und seine Schläge waren von derart unerbittlicher Härte gewesen, so als würde er einem ihm untergebenen Soldaten für ein Vergehen strafen wollen. Was hatte sie getan, dass er so plötzlich aus dem Nichts zugeschlagen hatte?

Sich weiterhin ohnmächtig und ausgeliefert fühlen, merkte sie kaum wie sich dicke Tränen ihren Weg über ihre langsam anschwellenden Wangen suchten. Sie würde hier liegen bleiben und warten und hoffen, dass er sie in Ruhe lassen würde. Und vielleicht würde Ren seine Meinung ändern und sie wieder zu sich holen?

Sich über ihre aufgesprungene Lippe leckend, den metallenen Geschmack ihres eigenen Blutes in ihrem Mund spürend, realisierte sie bitter, dass Ren sicher gewusst haben musste was hier mit geschehen würde. Hatte er doch gesehen wie widerwillig, wie missbilligend der General gewesen war. Ren hatte es gewusst und trotzdem hatte er sie zurück gelassen. Ein dicker Kloß bildete sich in ihrem Hals.

Erst heute Morgen noch hatte Ren sie genommen. So wie jeden Morgen.

Verwirrt hielt sie inne, öffnete ihre Augen und blickte immer verwirrter auf den dunkel glänzenden Boden.

So wie jeden Morgen? Wirklich wie jeden Morgen?

Schwer schluckend, realisierte sie auf einmal, dass sie sich an keinen anderen Morgen mehr mit ihm erinnerte. Zutiefst irritiert drückte sie ihre Augen fest zusammen, suchte nach anderen Erinnerungen mit Ren und fand nichts. Nervös fuhr sie sich durch das langsam anschwellende Gesicht, öffnete wieder ihre Augen und blinzelte in den nur schwach erleuchteten Raum.

Das Einzige was da war, war das vage Gefühl, dass sie eine Vorgeschichte hatten, dass sie es häufig miteinander getan hatten. Dazu nicht nur ein vages Gefühl, sondern absolute Gewissheit, dass sie Angst vor ihm gehabt hatte, dass mit ihm nicht zu spaßen gewesen war. Wieso sonst hatte sich ihrer ganzer Körper bei seinen Berührungen derart angespannt? Wieso sonst hatte sie beim Anblick seines verärgerten Gesichts Panikgefühle bekommen?

Langsam wischte sie sich ihre nassen Wangen trocken, versuchte sich zu beruhigen, redete sich ein, dass dies nur eine Schutzfunktion ihres Geistes war. Ihren Atem stabilisierend, warf sie dem Monster einen weiteren Blick zu und vergewisserte sich, dass von ihm zumindest für den Moment keine weitere Gefahr mehr ausging. Weiterhin tat er so, als sei sie nicht anwesend.

Fast erleichtert, rollte sie sich wieder zusammen. Das hier alles war zu viel, zu plötzlich gewesen. Kein Wunder, dass ihr Kopf so sonderbar leer war. Müde schloss sie ihre Augen und atmete tief ein und aus. Vielleicht würde Ren sie während ihrer Abwesenheit doch vermissen und sie zurück holen? Alles erschien ihr besser, als bei dem General zu bleiben, welcher sie jetzt schon abgrundtief zu hassen schien.

Und so schlief sie ein, hoffend, dass Ren sie vielleicht morgen schon wieder aus diesem Albtraum retten würde und sich ihr leerer und zugleich wirrer Zustand wieder beruhigen würde. Nicht wissend, dass dies hier erst eine Kostprobe von all dem Grauen war, welcher sie erwarten würde.